Zeitgenössisches
Design
Selbst bei den
Browsergames ist zeitgenössisches Design in puncto
Arbeitsoberfläche im Trend. Die User sind wählerischer
geworden. Denn auch bei den kostenlosen Browsergames ist es so,
dass man zwischen vielen Spielen wählen kann. Auch zwischen
Spielen, die in derselben Zeit, demselben Genre spielen. Dann
kommt es selbstverständlich auch darauf an, ob das Design für
Kunden, den User also, ansprechend genug gestaltet
ist.
Zeitgenössisches Design
ist aber, fragt man unter der Gamergemeinde nach, sehr
individuell. Man bekommt in keinem Falle eine klare Aussage.
Betrachtet man jedoch zuerst einmal die Begrifflichkeit
„zeitgenössisches Design“, findet man recht schnell heraus,
dass es diese Wortwahl in die Kombination nicht wirklich gibt.
Versucht man allerdings sich dem Wort Design über eine
Definition zu nähern, so ist die Übersetzung aus dem
Französischen oder der englischen Sprache eine hilfreiche
Deutung. Design bedeutet in beiden Sprachen Entwurf oder
Gestaltung.
Man versucht in dieser
kulturellen Identität das Wort mit einer Arbeitsprobe, einem
Versuch, etwas Künstlerischem zu erklären. Im Deutschen
hingegen ist es so, dass Design eher etwas mit einem Gegenstand
zu tun hat, oder das Wort dahin gehend besetzt und somit auch
geprägt ist. Formal künstlerische Aspekte fallen meist unter
den Tisch, oder werden erst gar nicht versucht damit
auszudrücken. Vom subjektiven Verständnis erst ganz zu
schweigen. Design ist etwas, was ein Möbelstück, einen
Gegenstand bezeichnet, der durch einen Designer, meist hübsch
gestaltet wurde, aber eher als unpraktisch zu betrachten ist.
Zeitgenössisches Design ist dann ultramodern, und eher etwas
für Yuppies, jemand, der es sich leisten kann, viel Geld für
einen Trend der Superlativen auszugeben, jemand der zu den
oberen Zehntausend gehört. Jemand der als betuchter Trendsetter
gilt, bzw. gelten möchte.
Design, und da nähert man
sich der Thematik der Browsergames, bedeutet aber auch einen
sehr bewusst designen (gestalteten) Aspekt einer virtuellen
Welt, eines virtuellen Objektes. Und hier kommt ein weiterer
Aspekt hinzu, das Design, orientiert sich immer am Menschen
selbst. An den Anforderungen die der Mensch oder eine
Gruppierung, eine Szene hat. An den Wünschen, den aktuellen
Trend. Wo wir wieder bei der Formulierung zeitgenössisches
Design bei Browsergames angelangt wären. Hieraus ergibt sich
dann, dass zeitgenössisches Design sich zweckorientiert
verhält, und sowohl die Grafiker als auch die Programmierer
über eine große Kenntnis an visueller Vorstellung haben müssen,
und gleichzeitig am „Puls der Zeit“ leben sollten. Denn der
jeweilige Designer ist letztlich derjenige, der in einer
visuell orientierten, virtuellen Welt eine parallele Welt
schafft. Eine virtuelle Welt, in der der Gamer abtauchen kann
und die reelle Welt vergessen kann. Virtuelle Welten haben den
Vorteil, und auch die Gefahr, dass sie in der Vorstellung des
einzelnen Gamer existent sein können und auch sind. Ein
völliges Antauchen und Vergessen der Wirklichkeit ist möglich.
Gamer nennen diese unterschiedlichen Welten mit den Abkürzungen
VL für virtuelle Welt und RL für die reelle Welt. Wenn das
zeitgenössische Design so konstruiert, so künstlerisch
gestaltet ist, dass sich der einzelne Gamer damit
identifizieren kann, und sich womöglich noch über einen Avatar
oder einen Char selbst neu erschaffen kann, dann ist es nahezu
perfekt. Was dann letztlich noch fehlt, ist die dazugehörige
Community, die es möglich macht, die virtuell erschaffene
Wirklichkeit eines jeden Einzelnen auch ausleben zu können. An
diesem Punkt sind nicht nur Designer gefragt und gefordert,
hier arbeiten sowohl Künstler, Designer, Marktstrategen und
Techniker erfolgreich zusammen. Ein erfolgreiches Browsergame
ist also mit dem zur virtuellen Welt passenden zeitgenössischen
Design ausgestattet.
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